Werbung // Wie ein Fisch im Wasser - Alaska Seelachs Wrap mit Steckrübenmuss und Homemade Remoulade



Golden schimmernd schwimmt der Fisch umgeben von einem azurblauen Meer. Der goldene Fisch von Paul Klee gehört zu einem meiner Lieblingsbildern. Es beruhigt mich und erinnert mich an Sommer, Sonne und Meer. Ich mag Fisch sehr gern, bereite ihn aber nicht oft zu, da geht es mir wie den meisten Deutschen. Im Schnitt essen wir Deutschen ca. 14 Kilo im Jahr, verglichen mit Ländern wie Spanien oder Frankreich die ca. auf 35 Kilo im Jahr kommen ca. die Hälfte weniger. Wenn mir dann aber ein Fisch ins Netz geht, dann in den meisten Fällen als das klassische Fischstäbchen. Irgendwie erinnert  mich das an Kindheitstage, Geborgenheit und der klassische Dreiklang der Fischzubereitung. Kartoffeln, Remoulade und die knusprig goldenen Stäbe. Die einen so verführeischen Geruch verströmen und für mich als Kind der Inbegriff der Exotik waren. Gut zu wissen das Paul Klee einer Generation entstammt, welche Fischstäbchen in der uns bekannten Form, nicht kannten. 



Im trüben gefischt hätte ich sonst angenommen er war von den goldenen Stäbchen inspiriert. Da es aber nicht mehr Fische wie Sand am Meer gibt und  wir uns als Verbraucher mit dem Thema der Überfischung auseinandersetzen müssen, ist es wichtig vorwiegend Fisch aus Nachhaltiger Fischerei zu verzehren. Ein wichtiges Indiz dafür ist das MSC Siegel ( Marine Stewardship Council), aber das ist natürlich nicht das einzige Qualitätsmerkmal. Fischstäbchen werden in der Regel aus Seelachs oder vielmehr aus Alaska Seelachs hergestellt. Um sicher zu stellen das eine gleichbleibend gute Qualität produziert wird haben sich die Genuine Alaska Pollock Producers ( GAPP), das ist der Verband der Alaska-Seelachs-Fischereien und -Produzenten in Alaska zusammen getan. 


Was ist aber das besondere? In meiner romantischen Vorstellung stehen die Fischer an Deck und werfen per Hand die Netze aus und der Wind pfeift ihnen um die Nase. Der Alaska - Seelachs springt ihnen praktisch entgegen und sie nehmen ihn glücklich in Empfang. Schöne Vorstellung oder? 


Ganz egal ob kleines oder großes Boot, die Qualität des Alaska - Seelachses  ist entscheidend. Damit wir uns die 24 Fischstäbchen pro Jahr auch ohne schlechtes Gewissen schmecken lassen können. Entscheidend dafür ist das Fanggebiet - kurz FAO 67.


Man muss sich die Verpackung der goldenen Fische schon sehr genau ansehen - aber dann auf der Rückseite findet man das Fanggebiet FAO 67. Also Brille nicht vergessen.
  Diese Einteilung in Fang Gebiete wird durch die „Food and Agricultural Organisation“ (FAO) vorgenommen. Insgesamt gibt es 19 Fischfanggebiete - Alaska-Seelachs aus dem Fanggebiet FAO 67 stammt aus Alaska. Das besondere Merkmal dieses Fanggebietes ist die sofortige Weiterverarbeitung und die Tatsache das er nur einmal tiefgefroren wird. Dadurch werden die Geschmacks- und Nährstoffe des Alaska-Seelachs sehr gut erhalten und wandern schnurstarcks in die Verarbeitung - wo aus ihnen goldene Köstlichkeiten werden.


 Für mich geht es genau darum, den Geschmack meiner Kindheit einzufangen, ohne schlechtes Gewissen und mit viel Genuss. Aber auch wenn mich dieser Klassiker meiner Kindheit noch immer verzaubern kann, wünsche ich mir dennoch eine geschmackliche Vielfalt. Da große Fische manchmal die kleinen Fressen hab ich mir ein Rezept ausgedacht das meine kullinarischen Erinnerungen auffängt und weiter verarbeitet. Ein Gericht das man sehr gut aus der Hand essen kann und das den Genuine Alaska Pollock Producers ( GAPP) wohl genau so schmecken würde wie dem Fischer in meiner romantischen Vorstellung. Inspiriert dazu wurde ich als ich, auf Einladung von GAPP auf der Grünen Woche 2017 schon mal Alaska - Seelachs kosten konnte und zwar nicht als Stäbchen sondern in Form des Schlemmerfilets. Aber nicht in der altbekannten Form sondern  auf Cous Cous. 



Alaska Seelachs Wrap mit Steckrübenmuss und Homemade Remoulade


Zutaten 4 Personen:
1 Packung Fischstäbchen Alaska - Seelachs FAO 67
160 g Mehl
1/4 Teel. Natron
1/2 Teel. Backpulver
1/2 Teel. Zucker
1/2 Teel. Salz
1/4 Teel. Zucker
65 g Butter
50 ml Milch
65 g Yoghurt
150 g Steckrübe
Salz, Pfeffer, Kurkuma


Zubereitung: 
Die Fischstäbchen nach Packung Anleitung zubereiten.
Für das Naan Brot die Butter schmelzen lassen und mit den anderen Zutaten zu einem Teig verarbeiten. Den Tag für 30 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Steckrübe schälen und in Wasser weich kochen, dann abgießen und mit etwas Olivenöl und einer Prise Kurkuma fein pürieren.
Nun mit einem Nudelholz kleine Runde Fladen in der gewünschten Größe ausrollen und ich einer Heißen Pfanne auf jeder Seite goldbraun backen. Die Pfanne muss richtig heiß sein, das erkannt man daran das die Naan Brote Blasen schlagen.


Jetzt kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen, auch eine schöne Idee um die goldenen Fischlein die vom Abendbrot über sind zu verwerten.




Da läuft einem doch das Wasser im Mund zusammen , so Lecker ist das und man tut damit auch noch was Gutes zum Erhalt der Meere. Das Lob ich mir - so jetzt kann ich aber nicht Meer an mich halten und muss mal kosten.
Viel Spaß beim nachkochen.
Bunte Grüße

About the Author
Frau Bunt das bin ich Sandra Anna aus Berlin. Dort backe, koche und lebe ich. "Bunt" zieht sich durch mein bisheriges Leben. Viele Orte - viele Leben. Die sich nun - angekommen - in meinem Blog bündeln. Kommt mit mir auf eine gemeinsame Reise und lasst Euch ganz "Bunt" verzaubern.

1 Kommentar

Daniel
15. August 2017 um 11:37

Einfach und Lecker! Vielen Dank für das Rezept :-)

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