Kürbis Creme Bruleé..


Kürbis, Pumkin, Potiron, Calabaza etc. jede Sprache nennt ihn anders. Was bleibt ist die Vielseitigkeit seiner Zubereitung auch da hat jede Küche ihre Spezialitäten. Es gibt den klassischen Pumkin Pie der Amerikaner oder dieses Rezept das ich euch heute mitgebracht habe. Das ist von der französischen Küche inspiriert.


Zutaten:

250 g Hokkaido Kürbis mit Schale
150 g Sahne

2 Eigelb
2 – 3 EL Zucker
1 Päckchen echter Vanillezucker oder das Mark einer halben Vanilleschote
1 Prise Zimt
1 Prise Muskat

4 TL Zucker fürs Karamelisieren

Zubereitung:


Den Kürbis in grobe Stücke scheiden. Mit etwa 3 EßL Wasser in ein Mikrowellen geeignetes Gefäß (ich hab eine kleine Glasform mit Deckel benutzt) geben und abgedeckt in der Mikrowelle 10 Minuten garen. 
Den Backofen auf 150°C vorheizen. Wasser für das Wasserbad erhitzen. Den weichen Kürbis etwas abkühlen lassen und anschließend pürieren. Zucker, Vanillezucker und Gewürze dazugeben. Wenn die Masse nicht mehr zu heiß ist die beiden Eigelb zugeben und weitermixen bis die Masse hell wird. Die Sahne erhitzen, aber nicht kochen. Die Sahne zur Kürbis-Ei-Mischung geben und mit dem Handmixer kräftig schlagen. Die Masse in 4 kleine Ofenfeste Förmchen füllen. Die Formen in eine große Form stellen und mit heißem Wasser auffüllen (etwa bis zur Hälfte der Creme-Förmchen). In den Ofen schieben und bei 150°C etwa 30 Minuten backen.



Das war das erste Mal überhaupt das ich eine Creme Bruleé selbst zubereitet habe und ich war begeistert. Na ja, wenn man mal davon absieht, dass ich den Bunsenbrenner brennend auf den Balkon stellen musste. Kochen kann echt abenteuerlich sein. Ich habe Blut und Wasser geschwitzt aber am Schluss ging ja alles gut. Man kann die Creme gut vorbereiten und hat dann ein echt leckeren Nachtisch.
Hattet Ihr schon Küchen Unfälle? 
Passt auf euch auf und viel Spaß beim nachkochen.

Bunte Grüße
About the Author
Frau Bunt das bin ich Sandra Anna aus Berlin. Dort backe, koche und lebe ich. "Bunt" zieht sich durch mein bisheriges Leben. Viele Orte - viele Leben. Die sich nun - angekommen - in meinem Blog bündeln. Kommt mit mir auf eine gemeinsame Reise und lasst Euch ganz "Bunt" verzaubern.

5 Kommentare

Diana Stein
25. September 2013 um 10:31

Mh, ich überlege ja immer noch. Irgendwie traue ich mich nicht an ein Kürbis Gericht ran.
Mal sehen, dieses hier klingt schon sehr lecker.
Herzlich Diana

Leckerbox .com
25. September 2013 um 21:15

Toll, Toll, Toll! Hört sich das super an! Danke das du wieder dabei bist.
LG Mone

Anna Purna
26. September 2013 um 21:28

Das ein Bunsenbrenner brennen kann... Zum Glück habe ich keinen. :-) Ich habe mir dafür einige andere Ideen ausgedacht. Die beste ist Zucker in der Pfanne karamellisieren lassen und dann etwas Öl hinzufügen. Dann auf das Creme Bruleé gießen. Das gibt dann eine ganz dünne gleichmäßige Karamellschichte, die dann mit dem Teelöffel leicht zerbricht.

So nun aber zu Deiner tollen Hokkaido Kreation. Das ist ja eine tolle Idee zu Deinen wunderschönen Fotos. Muss ich unbedingt ausprobieren.

Liebe Grüße
Anna

marco
26. September 2013 um 23:49

Kürbis Crème brûlée!! Ich bin begeistert, liebe Sandra! Dieses köstliche Dessert habe ich schon viele Mal zubereitet, aber auf die Idee Kürbis zu verwenden, wäre ich nie gekommen! :) Alle Daumen hoch! Hat bestimmt lecker geschmeckt!

Anne
29. September 2013 um 19:26

klingt super lecker, ich steh ja total auf kürbis...kürbiszeit ist einfach mal die beste zeit im jahr
ich werd das rezept auf jeden fall demnächst mal ausprobieren! :)
liebe grüße :)

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