Seeteufel im Speck-Mantel....

 ...Küchenschlacht die Vierte,
ich glaube ich sterbe!!!!
 
 
Wenn ich das heute schaff dann bin ich im Finale!!!
Mit mir im Halbfinale sind Herbert und Veronika.
 
Herbert kocht:
Hauptgang: Gekräuterter Lammlachs mit Sellerie-Kartoffel-Püree und Bohnen im Speck-Mantel. Nachspeiße: Himmlischer Schwarzwälder mit Schattenmorellen
 

Veronika kocht:
Rinderlende "Strindberg"
mit Rosmarin-Kartoffeln. Nachspeiße:
Rhabarber-Crunch mit Erdbeer-Sahne
 
 
Heute müssen wir in 35  Minuten einen Hauptgang und ein Dessert kochen. Das war während der Vorbereitung immer mein Angst Tag. Denn ich hab ganz oft geübt damit ich den Kuchen in der Zeit auch gar bekomme.

Hauptgang:
Seeteufel im Speck-Mantel
mit Vanille-Spinat
 Nachtisch:
Rhabarber-Wähe mit Erdbeer - Eis

 
 
Zutaten:
 
400 g Seeteufelfilet, ohne Haut
200 g Blattspinat
150 g Baconstreifen
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
1 Orange, Zitrone
1 Knolle Ingwer
1 Vanilleschote
1 Zimtstange, 1 Muskatnuss
2 EL Tomatenmark
3 EL  Gemüsefond
200 ml Rotwein
200 ml Portwein
1 TL  Puderzucker
200 g kalte Butter
Olivenöl, Salz, Schwarzer Pfeffer
 

 
 
Zubereitung:

 Den Seeteufel waschen, trocken tupfen und in Medaillons schneiden. Die Medaillons mit Speck umwickeln. Etwas Olivenöl in der Pfanne erhitzen und den Fisch von allen Seiten anbraten. Anschließend für circa sechs Minuten zum Garen in den Backofen geben.
Die Schale der Zitrone und Orange reiben. Den Spinat waschen und trocken schleudern. Den Knoblauch abziehen und in Streifen schneiden. Die Schalotte abziehen und in Würfel schneiden. Die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark herauskratzen. Den Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und die Schalotte glasig anbraten. Den Gemüsefond, das Vanillemark mit der Schote, die Zimtstange, drei Scheiben Ingwer, eine Zehe Knoblauch und den Blattspinat zugeben und köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat würzen. Die Vanilleschote, die Zimtstange, den Knoblauch und den Ingwer wieder entfernen.Den Puderzucker in einen Topf sieben und karamellisieren lassen. Mit Rotwein und Portwein ablöschen und auf ein Drittel einkochen lassen. Die kalten Butterstücke und das Tomatenmark einrühren. Jeweils einen Streifen Orangen- und Zitronenschale zugeben. Die letzte Knoblauchzehe, und ein paar Scheiben Ingwer zugeben und mitköcheln lassen, anschließend wieder entfernen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.



Ihr merkt schon diese zwei Gerichte in dieser kurzen Zeit zu kochen war echt schwer!! Ich weiß gar nicht wie oft ich die Wähe zu Hause geübt habe, damit der Kuchen auch in 35 Minuten gar ist.


 
 Nachtisch:
 
200 g Erdbeeren
4 Stangen Rhabarber
3 Zitronen
1 Vanilleschote
100 g Zartbitterschokolade
200 g Crème fraîche
2 Eier
200 g Mehl
100 g Zucker
100 g Puderzucker
1 EL Vanillezucker
3 EL Maisstärke
200 g kalte Butter
150 ml Sahne
500 ml Milch
Zubereitung:
Den Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Das Mehl mit einer Prise Salz vermengen. Die Butter in Stücken dazugeben und mit den Händen zu einer krümeligen Masse verarbeiten. Die Milch dazugeben und zu einem Teig verarbeiten. Die Arbeitsfläche mit etwas
Mehl bestäuben und den Teig flach und rund ausrollen. Die Backform einfetten und den Teig gut andrücken.
Die Zitronen auspressen. Die Erdbeeren säubern, den Strunk abscheiden und mit dem Zucker weich kochen.
Den Zitronensaft zugeben. Anschließend vier Esslöffel beiseite stellen, den Rest mit der Milch und der Crème fraîche vermengen und in die Eismaschine geben.
Den Rhabarber putzen, der Länge nach halbieren und in circa ein Zentimeter große Stücke schneiden. Die Stücke auf den Teig verteilen. Die Sahne mit den Eiern, der Maisstärke, dem Mark der Vanilleschote, dem
Vanillezucker und einer Prise Zucker schaumig schlagen.
Die Schokolade schmelzen und mit dem Pinsel dekorative Striche auf den Teller ziehen.
Das Ganze auf dem Kuchen verteilen und für circa 25 Minuten in den Backofen geben. Anschließend aufschneiden, mit Puderzucker bestäuben, mit ein paar Minzblättern garnieren und servieren.
 
 
 
 
Puh!!!! Das hat ja gar nicht mehr aufgehöhrt. Jetzt muss es nur dem Juror schmecken. Das ist heute Andreas C. Studer.
 
 
Jetzt kann ich nur Daumen drücken. Es hat alles geklappt, der Kuchen wurde rechtzeitig fertig, dass Eis war perfekt. Na? Was sagt ihr komm ich mit diesem Gericht weiter?
Es bleibt spannend.
Habt einen schönen Tag.
Frau Bunt
 
About the Author
Frau Bunt das bin ich Sandra Anna aus Berlin. Dort backe, koche und lebe ich. "Bunt" zieht sich durch mein bisheriges Leben. Viele Orte - viele Leben. Die sich nun - angekommen - in meinem Blog bündeln. Kommt mit mir auf eine gemeinsame Reise und lasst Euch ganz "Bunt" verzaubern.

3 Kommentare

Anna Purna
6. August 2013 um 04:54

Wow! Das war eine ganz schöne Leistung. Darauf hätte ich mich nie verlassen, denn selbst wenn alles zu Hause in der Zeit fertig ist, kann bei einem fremden Backofen alles anders laufen. Ein Risiko was es wahrscheinlich wert war, denn für so etwas wird auch immer gepunktet.

Frau Bunt
6. August 2013 um 09:05

Ja, das stimmt. Ich wollte es mir auch nicht zu einfach machen.

restaurant wiesbaden
9. August 2013 um 17:35

woa das sieht ja lecker aus! Und wunderschön – fast zu schön zum Essen. Eine tolle Idee, vielen Dank fürs Teilen!

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